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Konjunktur & Preise: USA: Inflationsraten # China: Inflationsrate

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Quelle: Bloomberg

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Rückblick:

Aufgrund des Regierungsstillstands in den USA wurden in dieser Woche keine Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht. Diese sollen jedoch nächste Woche bereitgestellt werden. Auf ihrer Februarsitzung ließ die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinsen wie erwartet unverändert und bestätigte ihren aktuellen geldpolitischen Kurs. Bei den US-Konjunkturdaten stach vor allem die deutliche Verbesserung der Stimmung im verarbeitenden Gewerbe hervor. Ein unerwartet kräftiger Anstieg des ISM Einkaufsmanagerindex auf 52,6 wurde für diesen Bereich verzeichnet und damit zum ersten Mal seit mehreren Jahren wieder ein Wert über 50 (Expansionsbereich) erreicht. Es gab aber auch in Deutschland positive Konjunktursignale. Der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe stieg im Dezember um 7,8 %. Die Konsensschätzung am Markt war dagegen ein Rückgang. Auch bei den deutschen Exporten gab es im Dezember eine positive Überraschung. Sie legten um 4 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu – stärker als erwartet..

Ausblick:

In der kommenden Woche ist der ökonomische Datenkalender relativ spärlich gefüllt. Mit der nachträglichen Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktzahlen und der US-Inflationsdaten stehen allerdings zwei besonders wichtige Ereignisse für die Finanzmärkte bevor. Zudem wird es neue Einblicke in die Preisentwicklung in China geben.

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USA: Inflationsraten

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Mit 2,7 Prozent lag die Inflationsrate in den USA im November deutlich unter den am Markt erwarteten 3,1 Prozent. Allerdings bemängelten viele Ökonomen die Datenqualität, da die Berechnung aufgrund der durch den Shutdown nicht erhobenen Zahlen für Oktober verzerrt sein dürfte. Viele der stimmberechtigten Mitglieder des Offenmarktkomitees der US-Notenbank gehen weiterhin davon aus, dass die erhobenen Importzölle in den kommenden Monaten zunehmend Preisdruck erzeugen werden. In der Pressekonferenz nach der Januarsitzung der US-Notenbank (Fed) sagte ihr Präsident Jerome Powell, dass die Fed jedoch gegenwärtig davon ausgehe, dass die Zolleffekte im späteren Jahresverlauf langsam aus den Inflationsraten herausfallen könnten. Im Dezember lag die Inflationsrate unverändert bei 2,7 Prozent, die Kerninflationsrate ebenfalls unverändert bei 2,6 Prozent.

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China: Inflationsrate

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Die Inflationsrate in China wies zuletzt eine deutliche Volatilität auf. Deflationäre Phasen wechselten sich mit Phasen leichter Preisanstiege ab. Diese Entwicklung unterstreicht die nach wie vor bestehende Schwierigkeit, in China ein konstantes Preiswachstum aufrechtzuerhalten. Im Dezember 2025 erreichte die Inflationsrate mit einem Stand von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr den höchsten Wert seit 34 Monaten. Ein wichtiger Grund hierfür waren die gestiegenen Kosten für Lebensmittel.

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