Unser Kommentar zum Dezember:

“Nach einem holprigen Start in den Dezember setzte sich zum Jahresende an den Finanzmärkten die Stimmungsaufhellung fort. Angesichts der Unsicherheit vor der Parlamentswahl in Großbritannien sowie fehlender Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China fiel der Deutsche Aktienindex (DAX) zunächst unter die 13.000 Punkte-Marke. Dann allerdings sorgte die deutliche Mehrheit für die Partei der Tories und der damit klarere Zeitplan für den weiteren Brexit-Prozess sowie die Einigung auf einen „Phase 1 – Deal” im Handelskonflikt für Rückenwind an den Aktienmärkten. Unterstützung kam darüber hinaus von mehrheitlich verbesserten Konjunkturindikatoren. So übertrafen insbesondere die chinesischen Einkaufsmanagerindizes klar die Erwartungen und der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex stieg zum wiederholten Mal an; insbesondere die Erwartungen der Unternehmen verbesserten sich. Der DAX erklomm zwischenzeitlich ein Jahreshoch bei 13.400 Punkten und schloss das Jahr mit einem Indexstand von 13.249 Punkten, einem Plus von 25 Prozent. Der EuroStoxx 50 stieg ähnlich kräftig. Der US-amerikanische S&P 500 erreichte im Dezember neue historische Höchststände oberhalb von 3.200 Punkten und verzeichnete im Gesamtjahr einen Zuwachs von 29 Prozent. Die im Dezember verbesserte Grundstimmung bei den Investoren zeigte sich auch an den Rentenmärkten. So stieg die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zum Jahresende auf -0,19 Prozent etwas an. Der Euro begab sich zum US-Dollar auf Aufwertungskurs und stand am Jahresende bei 1,12. Öl verteuerte sich im Monatsverlauf deutlich von 62 auf 66 US-Dollar je Fass der Nordseesorte Brent.”