Hamburger Stiftungsfonds

Hanseatische Tugenden in der Geldanlage

 

Das sicherheitsorientierte Management unter der Berücksichtigung des Stiftungsrechts, stellt die Grundlage für eine verlässliche Ausschüttung dar. “Konstanz” charakterisiert den Grundgedanken unserer Anlagepolitik. Damit ist dieser Fonds speziell für Stiftungen oder Anleger mit ähnlichen Anlagevorstellungen geeignet.

 

“Konstante Ausschüttungen können ein Gegengewicht zu dem realen Zinsverfall schaffen. Es ist unser Bestreben mit dem Hamburger Stiftungsfonds, den realen Kapitalerhalt mit einer verlässlichen Ausschüttung zu vereinen.”

-Achim Lange, Leiter Portfoliomanagement der Hamburger Sparkasse


Anlagekonzept

 

In einem Kapitalmarktumfeld, das von anhaltend niedrigen Zinsen und steigenden Inflationserwartungen geprägt ist, empfiehlt es sich, Vermögensanlagen zu splitten – in einen Teil, der laufende Erträge generiert und einen zweiten, der für langfristigen Substanzzuwachs sorgt. Der Ertragsteil wird in verzinsliche Anlagen investiert, der Substanzteil enthält in erster Linie Aktien, aber auch andere Anlagen wie beispielsweise Rohstoffe, Zertifikate o.ä. Im Rahmen des aktiven Managementansatzes wird das Verhältnis der beiden Teile ständig optimiert und den Kapitalmarkterwartungen angepasst. Der Fonds verfolgt eine konservative Anlagepolitik, der Aktienanteil ist auf maximal 30 % des Fondsvermögens begrenzt.

Durch unser sicherheitsoriertes Management konnten wir in der Vergangenheit eine konstante Ausschüttung für unsere Kunden erwirtschaften und diese mit einer stetigen Wertentwicklung verbinden.

 

 


Chancen und Risiken

 

Chancen

  • Konservatives Management um Ausschüttungen so verlässlich wie möglich zu gestalten bei realem Kapitalerhalt
  • Kursgewinne durch markt-, branchen- und unternehmensbedingte Entwicklungen
  • Aktives Management nach en strengen Regeln des Stiftungsrechts führt zu Konstanz und Verlässlichkeit
  • Fokussierung auf europäische Werte um von regionaler Expertise zu profitieren

 

Risiken

  • Kursverluste durch markt-, branchen- und unternehmensbedingte Entwicklungen
  • Wechselkursrisiken durch Abwertung der investierten Fremdwährungen gegenüber dem Euro
  • Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge bei den, im Fonds enthaltenen Wertpapieren, im Anteilspreis widerspiegeln können

Kommentar zur Ausschüttung vom 15.11.2018

 

Am 21. Dezember steht die Ausschüttung beim Hamburger Stiftungsfonds an. Sie wird
2,40 EUR in der P-Tranche und 27,35 EUR in der I-Tranche betragen. Damit erreicht die Ausschüttungshöhe (inklusive der im Januar aus steuerlichen Gründen erfolgten „Mini-Ausschüttung”) das Niveau des Vorjahres. Indem wir die Ausschüttung trotz der derzeitigen Kapitalmarktturbulenzen konstant halten, setzen wir die Tradition kontinuierlicher Ausschüttungen fort und tragen damit dem Bedürfnis der anlegenden Stiftungen nach auskömmlichen und verlässlichen Erträgen Rechnung.

Die Einbrüche an den europäischen Aktienmärkten (DAX per 15.11.2018: -12%) bei zugleich weiterhin niedrigen Anleiherenditen hat auch die Wertentwicklung des Hamburger Stiftungsfonds belastet. Gleichwohl verfolgen wir bezüglich der Ausschüttung das Ziel, diese – ungeachtet zwischenzeitlicher Kapitalmarktschwankungen – weitgehend konstant zu halten. Dazu dienen Reserven, die in guten Kapitalmarktjahren im Fonds aufgebaut werden und die in schlechteren Zeiten zur Ausschüttung zur Verfügung stehen.

Unseres Erachtens ergeben sich durch die jüngsten Kurskorrekturen auf mittlere Sicht wieder Chancen. Entsprechend wurde die Aktienquote im Hamburger Stiftungsfonds Anfang November weiter aufgestockt und liegt nun bei rd. 28%. Die Dividendenrendite im Aktienteil des Fonds liegt aktuell bei attraktiven 4,2%. Das Anleihesegment (rd. 70% am Fonds) weist eine Restlaufzeit von 4,1 Jahren auf. Bei somit begrenzten Zinsänderungsrisiken und einer guten Bonität von A- wird eine Rendite von 1,2% erzielt. Die Dividendenerträge, die Kuponerträgen der Anleihen sowie potenzielle Kursgewinne dienen dazu, auch im nächsten Jahr wieder eine auskömmliche Ausschüttung für unsere Anleger zu erwirtschaften.

 

Kommentar des Managements vom 25.10.2018

 

Vor dem Hintergrund der jüngsten Talfahrt an den Aktienmärkten möchten wir Sie über den aktuellen Stand beim Hamburger Stiftungsfonds informieren:

Die europäischen Aktienmärkte haben im bisherigen Jahresverlauf deutlich an Wert verloren: per 24.10.2018 steht der DAX bei -13,4%, der EuroStoxx 50 bei -10,7%. Allein im Oktober büßten diese Indizes 8,6% bzw. 7,9% ein, der NASDAQ -10,97%. Diese Entwicklung hat auch den Hamburger Stiftungsfonds in Mitleidenschaft gezogen. Den aktuellen Wertabschlägen im Aktienbestand steht jedoch eine hohe Wertstabilität im Anleihebestand des Fonds gegenüber; dieser weist eine gleichbleibend hohe Bonität (durchschnittliches Rating von A-) bei reduzierter Restlaufzeit (und damit verringertem Zinsänderungsrisiko) von 4,1 Jahren auf.

Die diesjährigen Aktienmarktverluste sind in erster Linie politisch bedingt: durch die Handelskonflikte mit den USA, den anstehenden Brexit und den Haushaltsstreit mit Italien. Der von den USA ausgehende Renditeanstieg und das etwas moderatere Wachstum der Weltwirtschaft kamen hinzu.

Diese Gemengelage hat zu einer großen Verunsicherung der Marktteilnehmer und hoher Nervosität geführt. So kam es in den letzten Wochen anlässlich von häufig nur moderat zurück genommenen Gewinnprognosen durch die Unternehmen zu drastischen Kursreaktionen. Dies betraf auch mehrere im Fonds enthaltene Unternehmen. Beispiel Renault: Durch den Kursrückgang von 25% seit Jahresanfang reflektiert der Aktienkurs inzwischen nur noch zur Hälfte den Buchwert des Unternehmens, das Chemieunternehmen Covestro weist nach einem Abschlag von nahezu 40% seit Jahresanfang ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5,2 auf (auf die heutige Bestätigung der diesjährigen Gewinnprognose durch das Unternehmen reagiert der Markt aktuell mit einem Kursplus).

Insgesamt spricht vieles dafür, dass es durch die heftigen Kursentwicklungen der letzten Wochen am europäischen Aktienmarkt inzwischen zu deutlichen Unterbewertungen gekommen ist. Diese Anomalien dürften bei einem Abklingen der derzeit extremen Nervosität korrigiert bzw. die erfolgreichen Geschäftsmodelle der betroffenen Unternehmen wieder angemessener bewertet werden. Entsprechend eröffnen sich Potenziale für deutliche Kurserholungen, von denen auch der Hamburger Stiftungsfonds merklich profitieren dürfte. Die sich ergebenden Chancen planen wir, durch Zukäufe zu nutzen.

Das nötige fundamentale Umfeld für einen Stimmungsumschwung ist angesichts des weiter soliden weltwirtschaftlichen Wachstums und der in vielen Teilen der Welt niedrigen Zinsen gegeben. Impulse für eine Stimmungsaufhellung könnten bspw. positive Unternehmensdaten, eine Entspannung im Handelskonflikt mit den USA oder Fortschritte im Konflikt mit Italien liefern.

 

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