Hamburger Stiftungsfonds

Transparenter Bulle für den Hamburger Stiftungsfonds

 

der Hamburger Stiftungsfonds wurde ausgezeichnet: Für seine anlegergerechte Transparenz und Informationspolitik erhielt der Hamburger Stiftungsfonds den  “Transparenten Bullen”.

Bereits seit dem 1. Juni 2016 versorgen wir interessierte Anleger durch den Transparenzbericht mit umfangreichen Informationen zum Hamburger Stiftungsfonds, die deutlich über die üblichen Pflichtveröffentlichungen (Factsheet, KIID…) hinaus gehen. Der Transparenzbericht wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner und damit einem unabhängigen Dritten erstellt und enthält ausführliche Informationen über den Fonds, so u.a. zur Anlagestruktur, Nachhaltigkeit und Qualität der Anlagen, Rendite und Risiko sowie Kosten und Gebühren.

Den Transparenzbericht finden Sie unter “Weitere Informationen”.


 

Kommentar zur Ausschüttung vom 15.11.2018

 

Am 21. Dezember steht die Ausschüttung beim Hamburger Stiftungsfonds an. Sie wird
2,40 EUR in der P-Tranche und 27,35 EUR in der I-Tranche betragen. Damit erreicht die Ausschüttungshöhe (inklusive der im Januar aus steuerlichen Gründen erfolgten „Mini-Ausschüttung”) das Niveau des Vorjahres. Indem wir die Ausschüttung trotz der derzeitigen Kapitalmarktturbulenzen konstant halten, setzen wir die Tradition kontinuierlicher Ausschüttungen fort und tragen damit dem Bedürfnis der anlegenden Stiftungen nach auskömmlichen und verlässlichen Erträgen Rechnung.

Die Einbrüche an den europäischen Aktienmärkten (DAX per 15.11.2018: -12%) bei zugleich weiterhin niedrigen Anleiherenditen hat auch die Wertentwicklung des Hamburger Stiftungsfonds belastet. Gleichwohl verfolgen wir bezüglich der Ausschüttung das Ziel, diese – ungeachtet zwischenzeitlicher Kapitalmarktschwankungen – weitgehend konstant zu halten. Dazu dienen Reserven, die in guten Kapitalmarktjahren im Fonds aufgebaut werden und die in schlechteren Zeiten zur Ausschüttung zur Verfügung stehen.

Unseres Erachtens ergeben sich durch die jüngsten Kurskorrekturen auf mittlere Sicht wieder Chancen. Entsprechend wurde die Aktienquote im Hamburger Stiftungsfonds Anfang November weiter aufgestockt und liegt nun bei rd. 28%. Die Dividendenrendite im Aktienteil des Fonds liegt aktuell bei attraktiven 4,2%. Das Anleihesegment (rd. 70% am Fonds) weist eine Restlaufzeit von 4,1 Jahren auf. Bei somit begrenzten Zinsänderungsrisiken und einer guten Bonität von A- wird eine Rendite von 1,2% erzielt. Die Dividendenerträge, die Kuponerträgen der Anleihen sowie potenzielle Kursgewinne dienen dazu, auch im nächsten Jahr wieder eine auskömmliche Ausschüttung für unsere Anleger zu erwirtschaften.

 

Kommentar des Managements vom 25.10.2018

 

Vor dem Hintergrund der jüngsten Talfahrt an den Aktienmärkten möchten wir Sie über den aktuellen Stand beim Hamburger Stiftungsfonds informieren:

Die europäischen Aktienmärkte haben im bisherigen Jahresverlauf deutlich an Wert verloren: per 24.10.2018 steht der DAX bei -13,4%, der EuroStoxx 50 bei -10,7%. Allein im Oktober büßten diese Indizes 8,6% bzw. 7,9% ein, der NASDAQ -10,97%. Diese Entwicklung hat auch den Hamburger Stiftungsfonds in Mitleidenschaft gezogen. Den aktuellen Wertabschlägen im Aktienbestand steht jedoch eine hohe Wertstabilität im Anleihebestand des Fonds gegenüber; dieser weist eine gleichbleibend hohe Bonität (durchschnittliches Rating von A-) bei reduzierter Restlaufzeit (und damit verringertem Zinsänderungsrisiko) von 4,1 Jahren auf.

Die diesjährigen Aktienmarktverluste sind in erster Linie politisch bedingt: durch die Handelskonflikte mit den USA, den anstehenden Brexit und den Haushaltsstreit mit Italien. Der von den USA ausgehende Renditeanstieg und das etwas moderatere Wachstum der Weltwirtschaft kamen hinzu.

Diese Gemengelage hat zu einer großen Verunsicherung der Marktteilnehmer und hoher Nervosität geführt. So kam es in den letzten Wochen anlässlich von häufig nur moderat zurück genommenen Gewinnprognosen durch die Unternehmen zu drastischen Kursreaktionen. Dies betraf auch mehrere im Fonds enthaltene Unternehmen. Beispiel Renault: Durch den Kursrückgang von 25% seit Jahresanfang reflektiert der Aktienkurs inzwischen nur noch zur Hälfte den Buchwert des Unternehmens, das Chemieunternehmen Covestro weist nach einem Abschlag von nahezu 40% seit Jahresanfang ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 5,2 auf (auf die heutige Bestätigung der diesjährigen Gewinnprognose durch das Unternehmen reagiert der Markt aktuell mit einem Kursplus).

Insgesamt spricht vieles dafür, dass es durch die heftigen Kursentwicklungen der letzten Wochen am europäischen Aktienmarkt inzwischen zu deutlichen Unterbewertungen gekommen ist. Diese Anomalien dürften bei einem Abklingen der derzeit extremen Nervosität korrigiert bzw. die erfolgreichen Geschäftsmodelle der betroffenen Unternehmen wieder angemessener bewertet werden. Entsprechend eröffnen sich Potenziale für deutliche Kurserholungen, von denen auch der Hamburger Stiftungsfonds merklich profitieren dürfte. Die sich ergebenden Chancen planen wir, durch Zukäufe zu nutzen.

Das nötige fundamentale Umfeld für einen Stimmungsumschwung ist angesichts des weiter soliden weltwirtschaftlichen Wachstums und der in vielen Teilen der Welt niedrigen Zinsen gegeben. Impulse für eine Stimmungsaufhellung könnten bspw. positive Unternehmensdaten, eine Entspannung im Handelskonflikt mit den USA oder Fortschritte im Konflikt mit Italien liefern.