Konjunktur & Preise: Deutschland: ifo Geschäftsklimaindex # USA: Bruttoinlandsprodukt

Konjunktur & Preise: Deutschland: ifo Geschäftsklimaindex # USA: Bruttoinlandsprodukt

 

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Deutschland: ifo Geschäftsklimaindex

Kommende Woche stehen die Stimmungsindikatoren im Mittelpunkt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März stärker als erwartet auf 87,8 Zähler gestiegen, was die zweite Verbesserung in Folge und den höchsten Wert seit Juni 2023 markierte. Für die April-Umfrage wird im Konsens eine weitere Steigerung auf 88,8 Punkte erwartet. Absolut gesehen sind dies zwar weiterhin schwache Werte, relativ gesehen scheint sich die Dynamik aber zu drehen. Nach einem realen BIP-Rückgang von 0,3% im letzten Jahr und einer vermutlichen Stagnation im ersten Quartal 2024, macht dies Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung im laufenden Quartal. Das Wachstum für das Gesamtjahr dürfte trotzdem recht gering ausfallen. So hat der IWF jüngst seine Prognose für Deutschland auf 0,2% gesenkt.

USA: Bruttoinlandsprodukt

Anders sieht es in den USA aus. Die Konjunktur auf der anderen Seite des Atlantik brummt. Der Arbeitsmarkt zeigte sich mit einem Aufbau von gut 300T Stellen außerhalb der Landwirtschaft und einer AL-Quote von 3,8% zuletzt äußerst robust. Für das BIP wird erwartet, dass es im ersten Quartal 2024 um annualisiert 2,9% (GDPNow) bzw. 2,1% (Reuters poll) gewachsen ist. Vor dem Hintergrund der starken Vorquartale, +4,9% im dritten und +3,4% im vierten Quartal 2023, ist dies umso beeindruckender. Aufgrund des starken Arbeitsmarktes hat die Fed weniger Druck, den Leitzins zu senken. Diese Erwartungen haben die Hoffnungen bezüglich der Anzahl von Zinsschritten bereits gedämpft.