Tops & Flops 2020

Tops & Flops 2020

Fest im Griff der Pandemie

Das Börsenjahr 2020 war ohne Umschweife ein besonderes – das Jahr der weltweiten Pandemie, welche mit all ihren Ausflüssen die Marktteilnehmer in Atem hielt und die Investitionsentscheidungen maßgeblich beeinflusste. Als die Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit namens COVID-19 aus China auf die westliche Welt überschwappte, setzte Ende Februar ein schweres Kursgewitter an den globalen Börsenplätzen ein. Auf den kürzesten Bärenmarkt aller Zeiten folgte über die massiven geldpolitischen und fiskalischen Stimuli eine imposante Aufholjagd, welche zum Jahresende sogar in neuen historischen Rekordständen mündete. Das Tempo wurde insbesondere von der haussierenden US-Technologiebörse Nasdaq vorgegeben.

 

 

Mehr Gewinner als Verlierer auf dem heimischen Parkett

Zwei Drittel der DAX-Titel konnten im turbulenten Börsenjahr 2020 schlussendlich ein positives Vorzeichen ausweisen. Den Spitzenplatz belegten die im Sommer aufgenommenen Papiere von Delivery Hero. Die Silber- und Bronzemedaille gingen an Infineon und Merck KGaA.

 

 

Große Spanne in der zweiten Reihe

Mit Blick auf die mittelgroßen Aktiengesellschaften aus dem MDAX fällt die starke Heterogenität in der Wertentwicklung ins Auge. Zu den “Krisengewinnern” zählten die Papiere von Hellofresh, Shop Apotheke und Zalando mit einem prozentual dreistelligen Kursanstieg.

 

 

Neuzugänge machen die Pace

Auf dem europäischen Terrain stritten vor allem die jüngsten Indexmitglieder um die vorderen Ränge. Einmal mehr lagen die Anteilsscheine der Niederländer ASML weit vorne, während die Italiener von ENI die rote Laterne für sich beanspruchten.

 

 

Branchen: Divergierendes Bild

Der Ölpreisverfall auf der einen Seite und das weiter gedrückte Zinsniveau auf der anderen Seite ließen den Energie- und den Bankensektor in der Zwölfmonatsperiode am schlechtesten abschneiden. Im Gegensatz dazu ging es für die Technologieaktien am schnellsten voran.

 

 

Wall Street: Es regiert der Billionen-Dollar-Club

Die prominenten Unternehmen mit der schwersten Marktkapitalisierung lagen im vergangenen Jahr in Front. Alleine das Dickschiff Apple bringt nach dem Run in 2020 inzwischen mehr als 2,2 Billionen US-Dollar auf die Waage.