Tops & Flops Juli 2020

Tops & Flops Juli 2020

Ein Auf und Ab

Angetrieben von der imposanten Rallye bei den amerikanischen Technologietiteln und der Einigung der Staats- und Regierungschefs auf das größte Finanzpaket der EU-Geschichte kletterte der Deutsche Aktienindex (DAX) im Börsenmonat Juli zwischenzeitlich bis auf 13.200 Punkte. Getrübt wurde die Risikofreude schließlich von den weltweit steigenden Neuinfektionszahlen im Rahmen der globalen Gesundheitskrise. So bröckelten die Notierungen zum Monatsende wieder ab. Für Furore sorgte der Goldpreis, der im Angesicht der steigenden Verunsicherung historische Rekordhöhen erklomm. Begleitet wurde die Gipfeltour des gelben Edelmetalls von einer anhaltenden Dollar-Schwäche.

 

 

Gewinner und Verlierer halten sich die Waage

Angeführt wurde das Ranking im Juli von den beiden Werten mit der höchsten Marktkapitalisierung auf deutschem Terrain: SAP und Linde. Weiter unter die Räder kamen hingegen die Papiere von Wirecard.

 

Industriegase machen die Pace

Auf europäischer Ebene gesellte sich der französische Konkurrent Air Liquide zu Linde an die Tabellenspitze. Auf der Gegenseite verbuchten aber auch sieben Titel einen prozentual zweistelligen Abschlag in dem Zeitfenster.

 

Branchen: Heterogenes Bild

Im Rahmen der auf Hochtouren laufenden Berichtssaison kristallisierte sich kein eindeutiges Bild heraus, ob nun eher offensive oder eher defensive Sektoren bei den Investitionsentscheidungen der Investoren bevorzugt werden.