Medizintechnik: Ein Sektor, der mit Visibilität und Solidität überzeugt

Medizintechnik: Ein Sektor, der mit Visibilität und Solidität überzeugt

 

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Stabiles Gewinnwachstum, solide Bilanzen, ein neuer Produktzyklus sowie eine vergleichsweise niedrige Schwankung in unruhigen Börsenphasen wie den jetzigen: Das sind die Qualitätsmerkmale, die den Medizintechniksektor auszeichnen. Fundamental gestützt werden die Aussichten durch einen neuen Wachstumsschub. Treibende Kraft ist die globale demografische Entwicklung. Schätzungen der Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die Zahl der über 60-Jährigen zwischen 2010 und 2050 von 760 Millionen auf zwei Milliarden Menschen steigen wird. Das entspricht einer Verdoppelung ihres Anteils an der Weltbevölkerung auf rund 25%. Zugleich beschleunigt der steigende Wohlstand unter einer wachsenden Zahl an Schwellenländern den Anstieg der Pro-Kopf-Ausgaben in der Gesundheitsversorgung.

Das Wachstum der Patientengruppen geht einher mit neuen Produktzyklen. So erlaubt die Miniaturisierung der Geräte zunehmend minimalinvasive Eingriffe. Zur neuen Produktgeneration zählen Transkatheter-Herzklappen, die eine Operation am offenen Herzen zunehmend verdrängen werden. Wurden die Produkte anfänglich noch ausschließlich Risikopatienten implantiert, kommen sie mittlerweile bei einer steigenden Patientenzahl zum Einsatz.

Darüber hinaus steht die medizinische Versorgung grundsätzlich vor der Herausforderung, mehr Effizienz bei niedrigeren Kosten zu erzielen. Die Folge: Leistungserbringer, also die Kliniken und Fachärzte, werden von den Versicherern stärker in die Pflicht genommen. Der Medizintechnik eröffnet diese Konstellation die Chance, ihr Leistungsspektrum als integrierter Serviceanbieter zu

Mit Blick auf die Zukunft der Medizintechnik spielt die Branche künftig eine Schlüsselrolle bei der Früherkennung von Erkrankungen und der Prävention durch einen gesünderen Lebensstil. Möglich macht es die zunehmende Digitalisierung, die das Zusammenspiel von selbst erfassten Daten und professioneller Diagnostik fördert. Neue Technologien wie z. B. das Smartphone halten nun Einzug ins Gesundheitswesen und sorgen im Rahmen von Digital Health für klinischen Mehrwert und dringend benötigte Effizienzsteigerungen sowie Kosteneinsparungen. Der Durchbruch von Digital Health zeigt sich in Bereichen wie roboterunterstützte Chirurgie, Blutzuckerüberwachung und Telemedizin. Letztere erlebt bedingt durch COVID-19 einen Boom. Die virtuellen Arztbesuche verzehnfachen sich und helfen bei der Triage der Patienten (Klassifizierung durch einen virtuellen Fragebogen). So können nicht-akute Patienten zu Hause bleiben und der ganze Prozess der Behandlung kann optimiert werden. Telemedizin litt vor COVID-19 generell unter ausbaufähigen Nutzerzahlen, was sich nun rapide ändert durch die gestiegene Akzeptanz bzw. aufgrund der Notwendigkeit.

Die Wachstumsperspektiven für Medizintechnik werden von mehreren Trends unterstützt. Die demografische Entwicklung führt zu einer älter werdenden Weltbevölkerung, die zunehmend auf medizinische Versorgung angewiesen sein wird. Gleichzeitig sorgt der wachsende globale Wohlstand für einen Trend zu einer ungesünderen Lebensweise. Vor diesem Hintergrund ist sowohl mit einem steten Anstieg der Nachfrage nach medizintechnischen Leistungen als auch mit einer Zunahme der Gesundheitsausgaben zu rechnen.

Im aktuellen Umfeld hoher konjunktureller Unsicherheit sticht der Sektor zudem mit seiner grundsätzlich nicht-zyklischen Nachfrage hervor. Gesundheitsprobleme wie Herzinfarkte, Knochenbrüche oder Insulininjektionen müssen angegangen werden – unabhängig vom wirtschaftlichen Umfeld. Lediglich bestimmte Behandlungen, wie Hüft- oder Knieimplantationen, können in Zeiten von COVID-19 für eine gewisse Zeit aufgeschoben, aber nicht aufgehoben werden und müssen aber früher oder später nachfolgen.

Aufgrund der parallel verlaufenden Trends und der fachlichen Komplexität empfehlen wir, das Thema „Medizintechnik” im Rahmen eines Investmentfonds (Bellevue BB Adamant Medtech & Services) zu allokieren. Dieser investiert ausschließlich in Aktien. Aktien unterliegen Kursschwankungen und damit auch dem Risiko von Kursverlusten. Ein Investitionsschwerpunkt stellt der US-Aktienmarkt dar, weshalb ggf. negative Währungseinflüsse auftreten können. Für ausführliche Produktinformationen sowie die gesetzlichen Pflichtdokumente sprechen Sie gern unsere Berater an.