Konjunktur und Preise

Veröffentlicht am 24. Januar 2020

Konjunktur und Preise

Stand 24.01.2020

 

 

Konjunktur Deutschland und Euro-Zone

Am Montag werden mit dem ifo Geschäftsklimaindex und dem ESI (Index Wirtschaftsvertrauen) zwei gewichtige konjunkturelle Frühindikatoren veröffentlicht. Bei beiden wird eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vormonat erwartet. Damit würden sie auf einer Linie mit anderen bedeutenden Konjunkturindikatoren liegen. Denn während die industriellen Einkaufsmanagerindizes im Januar etwas zulegten, sprang der ZEW Indikator sogar deutlich nach oben. Alles in allem mehren sich damit die Signale, dass die europäische Industrie im Laufe des Jahres den Weg aus der Rezession finden dürfte.

Notenbanksitzungen USA und Großbritannien

Die Bank of England und die US-Notenbank (Fed) werden voraussichtlich an den aktuellen Leitzinsen festhalten. In Großbritannien dürfte zunächst einmal der Brexit am 31. Januar abgewartet werden, ehe geldpolitische Veränderungen vorgenommen werden. Es wird zunehmend erwartet, dass die Bank of England noch im Frühjahr eine Leitzinssenkung vornimmt. In den USA hat die Fed eine Zinspause eingelegt und es gibt keine Signale, diese zu beenden. Das Hauptproblem der Fed ist derzeit der Geldmarkt, wo es seit September wiederholt zu Verspannungen gekommen ist. Um ein Austrocknen zu verhindern, pumpte die Fed mittlerweile rund 400 Mrd. USD in den Repo-Markt.