Konjunktur und Preise

Veröffentlicht am 17. Januar 2020

Konjunktur und Preise

Stand 17.01.2020

 

Leitzinsen Japan, Kanada, Norwegen, Euro-Zone

In der Berichtswoche entscheiden die Zentralbankräte in Japan, Kanada, Norwegen und der Euro-Zone über die Angemessenheit der aktuellen Leitzinsen. Nirgendwo wird eine Änderung erwartet. Eigentlich wollten die Kanadier bereits im vergangenen Jahr die Overnight Rate ermäßigen. Als dann jedoch die US-Notenbank ihren Zinssenkungszyklus beendete, blieb auch der kanadische Satz unverändert. Japan betonte zwar wiederholt die Bereitschaft, den Strafzins von minus 0,1% weiter zu senken, dürfte ihn jedoch auch diesmal unverändert lassen. Gleiches gilt für die Europäische Zentralbank und die Norges Bank.

Einkaufsmanagerindizes Frankreich, Deutschland, Euro-Zone

Die industriellen Einkaufsmanagerindizes liegen mit Ausnahme Frankreichs seit fast einem Jahr unter der Wachstumsschwelle von 50 Indexpunkten. An dieser Konstellation dürfte sich zunächst nichts ändern, auch wenn die Konsensschätzung im Januar leichte Verbesserungen der Indizes erwarten lässt. Die deutsche Industrie dürfte zumindest in der ersten Jahreshälfte in der Rezession verharren.