Chart of the Day 10.01.2020 Noch keine Überhitzungstendenzen beim DAX

Der Relative-Stärke-Indikator (RSI) wurde von Welles Wilder im Jahr 1978 der Öffentlichkeit als Momentum-Oszillator vorgestellt und nimmt schon länger einen festen Platz im Werkzeugkasten der technischen Analyse ein. Der RSI berechnet die Relation der Schlusskurse eines Finanzinstruments zueinander, wobei das Verhältnis zwischen 0 und 100 schwanken kann. Werte von 70 und mehr zeigen eine “überkaufte” Situation an, Werte von unter 30 zeigen irrationale (Panik-)Verkäufe auf. Wie sieht die aktuelle Lage an der Heimatbörse aus? Trotz der jüngsten Klettertour in Richtung der historischen Rekordstände liegt der RSI-Wert lediglich bei knapp über 60. Von Überhitzung kann aus diesem Blickwinkel also noch keine Rede sein.