Megatrend Nachhaltigkeit

 

Der Megatrend Nachhaltigkeit wird zu einem wichtigen Baustein der Anlagestrategie. Während die stürmische Boomphase der Digitalisierung langsam an Dynamik verliert, steigen die Hoffnungen beispielsweise auf positive Effekte der Dekarbonisierung.

Auf dem Haspa UnternehmerTreff warnte Volkswirt Thomas Straubhaar (Uni Hamburg) vor einer überzogenen Endzeitstimmung am Vorabend der neuen Dekade. Rückblickend haben sich auch die verbreiteten Krisenszenarien am Anfang der 2010er-Jahre nicht bewahrheitet. Die Werte des DAX haben sich seither mehr als verdoppelt. Im Schnitt ging es noch nie so vielen Deutschen so gut wie heute.

Und vieles deutet darauf hin, dass sich dieser Trend auch in den 2020er Jahren weiter fortsetzt. Denn die Weltbevölkerung wächst – insbesondere in Ländern mit großem Nachholbedarf. Und der Klimawandel erfordert eine ökologische Transformation, die global vor allem durch Technologieeinsatz gemeistert werden muss. Für die Exportnation Deutschland bedeutet das anhaltende Wachstumschancen.

„Das Know-how und Wissen, die Implementierung und das Management ökologisch und ökonomisch effizienter erneuerbarer Energien genauso wie emissionsarmer oder gar -freier Antriebstechnologien und umweltschonender Produktionsabläufe dürften vor allem in und aus Deutschland nachgefragt werden, das weltweit bei der ökologischen Transformation zu den Spitzenreitern gehört, so Straubhaar. Lesen Sie hier mehr.

Haspa Chef-Investment-Stratege Bernd Schimmer empfiehlt Anlegern, diese Megatrends auch im Depot angemessen zu berücksichtigen. Am strukturelle Wachstum partizipiert man am besten mit spezialisierten Themenfonds und einem entsprechend längeren Anlagehorizont.

Insbesondere der Klimawandel bietet heute attraktive Anlagechancen. Jahrelang waren Anleger davon überzeugt, dass man auf Erträge verzichten muss, wenn man in Unternehmen investieren möchte, die im Bereich Klima – und Umweltschutz tätig sind. Mittlerweile gibt es allerdings mehr Optionen als lediglich „grüne Firmen“ herauszufiltern oder CO2-intensive Unternehmen auf Portfolioebene zu vermeiden. Institutionelle Anleger sind bereits stark engagiert. „Wir gehen davon aus, dass nun auch Privatinvestoren die Anlagen vermehrt in den Fokus rücken“, so Schimmer.

Die Haspa bietet mit dem Hamburger Nachhaltigkeitsfonds – Best in Progress eine eigene Lösung für nachhaltig orientierte Anleger an.