Chart of the Day

Aktuelle Ausgabe vom 19.07.2019

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen (rot) und ihren Renditeaufschlag gegenüber deutschen zehnjährigen Staatstiteln (blau). Mit Werten um 1,60% erreichte die Verzinsung der italienischen Staatspapiere seit Oktober 2016 nicht mehr erreichte Tiefstmarken. Dass dies nicht nur einem allgemeinen Renditerückgang in der Euro-Zone geschuldet ist, zeigt die seit Herbst 2018 deutlich rückläufige Entwicklung des Renditeaufschlags zu ihren deutschen Pendants. Grundsätzlich gehen wir von einem Anhalten der Niedrigzinsphase in der Euro-Zone aus. Dies dürfte zwar weiterhin dafür sorgen, dass die Risikoaufschläge für riskantere Anleihen tendenziell eher niedrig bleiben, da der Druck bei vielen Investoren groß ist, Anlagen mit Negativzinsen zu meiden. Bei italienischen Staatsanleihen scheint uns diese Entwicklung aber zuletzt angesichts der Herausforderungen, vor der das Land steht, zu weit gegangen zu sein.

Hier finden Sie die letzten Ausgaben:

18.07.2019 DAX-Gewinnschätzungen legen Rückwärtsgang ein

17.07.2019 ASML erfüllt Erwartungen

16.07.2019 ZEW-Konjunkturerwartungen enttäuschen

15.07.2019 Kursentwicklung Bankaktien Europa vs. USA

11.07.2019 US-Leitzinsen und S&P 500

10.07.2019 Negative Realverzinsung

09.07.2019 Bankaktien und 10-Jahres-Bundrendite

08.07.2019 Gewinnrevisionen Shangai (A), Dax, S&P 500

04.07.2019 US-Markt läuft voraus

03.07.2019 Stimmung in China verschlechtert sich

02.07.2019 ISM leicht schwächer

01.07.2019 Weit und breit keine Inflation