Tops & Flops Juni 2019

Tops & Flops Juni 2019

Fortsetzung der Liquiditätsrallye

Nach dem Rücksetzer im Wonnemonat Mai fanden die Aktienmärkte schnell wieder in die Spur und setzten im Juni ihre Liquiditätsrallye dynamisch fort. Ausschlaggebend für die gute Stimmung auf dem Börsenparkett waren die wachsenden Hoffnungen auf zusätzliche geldpolitische Lockerungsmaßnahmen – und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks. In diesem Umfeld konnte der DAX gegenüber dem Vormonatsultimo um 5,7 Prozent zulegen, während das US-Technologiebarometer Nasdaq gar um 7,4 Prozent emporschnellte. In der Gunst der Anleger stand ferner der Goldpreis. Die Notierungen überwanden den wichtigen technischen Widerstand bei 1.360 US-Dollar und erklommen ein Mehrjahreshoch.

 

Heimische Blue Chips mit satten Kursaufschlägen

Unter den inländischen Einzeltiteln aus der ersten Börsenliga mussten nicht einmal eine Handvoll Rückgänge hinnehmen, demgegenüber konnten ebenfalls vier Werte ein prozentual zweistelliges Plus in der Berichtsperiode verbuchen. An der Spitze tummelten sich die Konzerne aus Leverkusen (von wegen Vizekusen). Die Papiere von Bayer und der ehemaligen Kunststofftochter Covestro kamen im Juni am schnellsten voran.

 

Grüne Vorzeichen auch auf europäischer Ebene

Auch im Euro Stoxx 50 lagen die Anteilsscheine von Bayer in Front. Insgesamt gastierten 90 Prozent der Titel in dem Zeitfenster in der Pluszone. Die rote Laterne angelten sich die Finnen von Nokia.

 

Branchen: Zyklische Sektoren auf den Einkaufszetteln

Bei der Betrachtung der einzelnen Branchen auf dem Alten Kontinent fanden sich vornehmlich die konjunktursensitiven Sektoren im Zuge der fortgesetzten Liquiditätsrallye auf der Oberseite wieder. Unter Druck standen hingegen explizit die Immobilienwerte.