Branchenallokation

Veröffentlicht am 12. Juni 2019

Branchenallokation

 

Stand 12.06.2019

Aktuelle Gewichtung:

 

 

Nach dem Kursfeuerwerk der ersten vier Monate erreichten die internationalen Aktienindizes Anfang Mai ihren vorläufigen Gipfel. Explizit kletterte der DAX auf ein Jahreshoch von 12.435 Punkten, während in Übersee der marktbreite S&P 500 gar ein neues Allzeithoch nicht weit unter 3.000 Zählern markierte. Ausgehend von diesen Spitzen wechselten die Aktienbarometer (nicht ganz unerwartet) in den Konsolidierungsmodus und gaben einen Teil der Gewinne wieder ab. Der heimische Leitindex verlor im Wonnemonat 5,0 %, gleichzeitig büßten der Euro Stoxx 50 und der breiter gefasste Euro Stoxx (302 Indexmitglieder) jeweils 6,7 % ein. Ursächlich für die spürbaren Abschläge auf dem Börsenparkett war vor allem die Zuspitzung des schwelenden Handelskonflikts zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China. Daneben überraschten aber auch viele Konjunkturdaten negativ. Exemplarisch wäre in diesem Kontext der markante Rückgang bei dem inländischen ifo Geschäftsklimaindex zu nennen. In der Gunst der Anleger standen in diesen fragilen Zeiten vermeintlich sichere Häfen wie deutsche Staatsanleihen und Gold.

Performance Mai 2019:

 

 

Unter den einzelnen Branchen stellte sich das Bild im Mai erneut ziemlich heterogen dar. Deutlich unter Druck gerieten die Papiere aus dem konjunktursensitiven Bereich Grund- und Rohstoffe. Daneben verzeichneten die zyklischen Sektoren Banken und Automobile prozentual zweistellige Abschläge in der Berichtsperiode. Die mindere Berücksichtigung der Finanzinstitute tat uns im Rahmen der Performancemessung gut. Ähnlich erfolgreich gestaltete sich auf der Gegenseite die Übergewichtung der Telekommunikationswerte. Derart defensive Titel wie auch aus dem Segment Immobilien traten nämlich auf der Stelle. Unsere Branchenallokation lassen wir im Rahmen des dominierenden Niedrigzinsumfeldes unverändert.

Performance 2019: