Branchenallokation

Veröffentlicht am 14. Mai 2019

Branchenallokation

 

Stand 14.05.2019

Nach der bereits starken Performance im ersten Quartal setzten die internationalen Aktienmärkte auch im April ihre Klettertour fort. In den Vereinigten Staaten wurden gar neue historische Rekordmarken erreicht. Verantwortlich für die erhöhte Risikobereitschaft unter den Investoren zeichneten mehrere Faktoren. Zum einen konnte der „Hard Brexit”, also ein Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, nach zähen Verhandlungen kurz vor Toresschluss abgewendet werden. Die Protagonisten einigten sich schließlich auf eine sechsmonatige Verschiebung des Austrittsdatums. Zum anderen stimmten auf der politischen Bühne zunehmend versöhnlichere Töne aus den intensiven Handelsgesprächen zwischen den USA und China zuversichtlich. Ferner verlief der Start in die Unternehmensberichtssaison auf beiden Seiten des Atlantiks vielversprechend. Eine deutliche Mehrheit – vor allem in Übersee – der veröffentlichten Publikationen übertraf in Bezug auf die Ertragsentwicklung die Marktprognosen.

Aktuelle Gewichtung:

 

In diesem günstigen Umfeld legte der Deutsche Aktienindex (DAX) im Monatsvergleich um 7,1 % zu, während der Euro Stoxx 50 um 4,9 % und der breiter gefasste Euro Stoxx (302 Indexmitglieder) um 4,5 % vorankamen.

Performance April 2019:

Unter den einzelnen Branchen stellte sich das Bild im April vergleichsweise heterogen dar. Ganz oben auf den Kauflisten standen die Werte aus den zyklischen Sektoren wie Automobile, Technologie, Banken und Industrie. Auf der Gegenseite büßten die Papiere aus den defensiven Bereichen Öl & Gas, Immobilien und Telekommunikation leicht an Terrain ein. Bei letzterem nehmen wir nun eine Aufstockung auf 10 % vor, weil wir unsere Aufstellung nach der Kursrallye in den ersten vier Monaten etwas defensiver wählen wollen und der Performance-Rückstand in 2019 aus unserer Sicht übertrieben erscheint. Dafür bauen wir 5 % bei Chemie ab.

Performance 2019: