E.ON: Ein neuer Konzern

Veröffentlicht am 14. Februar 2019

Für Kepler Cheuvreux (KCH) zählt E.ON (1) wegen des zukünftigen Schwerpunktes im Netzbereich zu den bevorzugten Titeln unter den europäischen Versorgern. Mit dem Kauf von Innogy erwerbe E.ON eine weitere Variante von sich selbst, hat damit erhebliches Synergiepotenzial und wird zu einem der größten Netzbetreiber in Europa. Der Preis, den RWE im Gegenzug für das Erneuerbare-Energien-Geschäft von E.ON zahle, sei dagegen zu hoch, so dass weitere 10% Kurspotenzial für die E.ON-Aktie entstünden. Der starke Margendruck, der derzeit ganz ausgeprägt in Großbritannien sichtbar sei, sei kein neues Phänomen, sondern in den Prognosen von KCH enthalten. Eine Stilllegung des von Innogy kommenden UK-Geschäftes (npower) wäre deshalb plausibel. Eine mögliche Senkung der Netzentgelte in Schweden im Zuge der gefallenen Kapitalmarktzinsen sei ebenfalls in den Prognosen verarbeitet. Mit dem für Mitte des Jahres erwarteten Vollzug des Tauschgeschäftes mit RWE werde E.ON mit dem stärkeren Schwerpunkt Netze angesichts der anhaltenden Transformation der Branche „zum sichersten Hafen im Versorgerbereich”. Die zusätzlichen Synergieeffekte steigerten die Attraktivität der Aktie, weshalb KCH die Kaufempfehlung bekräftigt.

Erläuterungen zu den Fußnoten, Zusammenfassungen der Einzelempfehlung unseres Research Partners Kepler Cheuvreux:

(1) E.ON – Einzelempfehlung von Kepler Cheuvreux, veröffentlicht am 25.01.2019, Votum: Kaufen, Kursziel 10,00 EUR. Die erstmalige Weitergabe durch die Haspa erfolgte am 28.01.2019 um 12:05 Uhr. Die weiteren gesetzlichen Pflichtangaben finden Sie hier.