Chart of the Day

Aktuelle Ausgabe vom 19.02.2019

Die deutschen Börsenprofis blicken erneut etwas optimistischer auf die heimische Konjunktur. Der vielbeachtete ZEW-Indikator verbesserte sich im Rahmen der Februar-Umfrage von minus 15,0 auf minus 13,4 Punkte – mithin der vierte Anstieg in Folge. Gleichzeitig hat sich aber die Einschätzung der Lage weiter verschlechtert. Summa summarum bestätigt diese Indikation das Bild einer an Schwung verlierenden Wirtschaft.

Hintergrund: Die ZEW-Konjunkturerwartungen werden seit Dezember 1991 jeden Monat vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim erhoben. Das Barometer beruht auf der Einschätzung von rund 300 Analysten und institutionellen Anlegern und gilt als Vorbote konjunktureller Wendepunkte. Die Antworten der Befragten werden jeweils durch die Richtungsaussagen „verbessern”, „nicht verändern” und „verschlechtern” gegeben. Sind beispielsweise 30 Prozent der Umfrageteilnehmer der Meinung, die wirtschaftliche Lage wird sich verbessern und 40 Prozent sind der Ansicht, sie wird sich verschlechtern, ergibt sich ein Saldo für die Konjunkturerwartungen von minus 10.

Im Unterschied zu dem ifo Geschäftsklimaindex wird bei dem ZEW Indikator also die Stimmung der Finanzgemeinde abgebildet und nicht jene der Unternehmen.

 

Hier finden Sie die letzten Ausgaben:

18.02.2019 Rücksetzer beim US-Einzelhandel

14.02.2019 Chinas Exporte steigen überraschend kräftig

13.02.2019 US-Konzerne übertreffen Markterwartungen

11.02.2019 Weltkonjunktur kühlt sich ab

08.02.2019 Autos mit niedriger Bewertung

07.02.2019 Vorteil Dividendenrendite

06.02.2019 Industrieaufträge schwächeln

05.02.2019 Überhitzte Nasdaq?

04.02.2019 Gedämpfte Lohnentwicklung spielt der Fed in die Karten

01.02.2019 Performance: Rebound im Januar

31.01.2019 Chinesische Industrie schrumpft

30.01.2019 Nachlassendes Momentum in Europa

29.01.2019 Gedämpfte Inflationserwartungen

25.01.2019 DAX versus ifo Geschäftsklimaindex

24.01.2019 In Deutschlands Industrie geht es bergab

23.01.2019 IWF revidiert erneut Prognose